War Finanzsenator zu lange in der Sonne?

© Peter Wetzel, pixelio.de
 

<b>Pullover gegen Kälte</b>

„Die hohen Temperaturen der letzten Tage zeigen ihre Wirkung. Manchen Leuten schlägt das auf das Gehirn“, kommentierte der SPD-Abgeordnete Ronald Schminke den Vorschlag des Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin, man könne auch bei Zimmertemperaturen von 16 Grad Celsius überleben, sofern man sich dicke Pullover anziehe.


Die hohen Energiekosten seien zu einem Großteil durch die Energiewirtschaft hausgemacht. Aufgabe der Politik müsse es sein, diese Kartelle mit ihrer Selbst-bedienungsmentalität zu zerschlagen, um Energie für alle Menschen bezahlbar zu gestalten, sagte Schminke.

Es gehe jetzt vielmehr darum, mit geeigneten Maßnahmen den Energieverbrauch einzudämmen. Energetische Gebäudesanierung müsse viel stärker als bisher gefördert werden, zumal dies einerseits die Verbraucher entlaste und andererseits ein enormes Konjunkturprogramm für das Handwerk bedeuten würde, so der Landtagsabgeordnete.

Mindestens ebenso dringlich sei es, die Menschen an anderer Stelle zu entlasten. Die Pendlerpauschale vom ersten Kilometer sei längst überfällig, daher sei durch die SPD-Landtagsfraktion in der vergangenen Plenarsitzung ein Antrag im Landtag eingebracht worden.

Schminke: „Eine warme Wohnung muss auch für die ärmsten Menschen eine Selbstverständlichkeit bleiben, alles andere wäre unmenschlich! Arme Leute und insbesondere deren Kinder wären durch erhöhte Krankheitsrisiken die Leidtra-genden. Die SPD Führung ist gut beraten, den Berliner Finanzsenator zur Ordnung zu rufen, um weiteren Schaden für die SPD zu vermeiden.“


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